AB 1.Juli 2017 soll alles anders sein:

o Wer nicht über Existenzminimum verdient, kann Zahlungsplanvorschlag überspringen und direkt in die Abschöpfung gehen; diese dauert nur mehr drei Jahre und wird danach die Restschuldbefreiung erteilt, selbst wenn überhaupt nichts bezahlt wurde!

o Wer etwas verdient, muss – wie bisher – Zahlungsplan vorschlagen, der seiner Einkommenslage entspricht. Einem „Verbesserungsdruck“ - also höhere Quote - wird aber keiner mehr nachgeben, da ja die Abschöpfung die für ihn beste Lösung ist.

z.B.: Zahlungsplan-Vorschlag = 12 % in 84 Monatsraten. Gläubiger machen Zustimmung davon abhängig, dass Quote auf 20 % erhöht wird. Dieser „Druck“ wird abgelehnt, die Zahlungsplanzustimmung versagt, die Abschöpfung beschlossen: jetzt zahlt Schuldner nur 36 Monate!     >> Übergangsregelung: sehr wichtig.

Bestehende Abschöpfungsverfahren führen jedenfalls zur Restschuldbefreiung, auch wenn die Mindestquote (10 %) nicht erreicht wird.
Bestehende Zahlungspläne können geändert werden, um in das neue System umsteigen zu können.

Diese Neuregelung ist für alle Gläubiger schlicht als Katastrophe zu bezeichnen. Diese schlichte Katastrophe wird zur totalen, wenn man bedenkt, was alles Schuldner unternehmen werden, um in die Ideallösung zu schlüpfen (€ 300.000,00 Schulden, „deshalb“ arbeitslos, Abschöpfung in der nichts abgeschöpft wird, keine Mindestquote, nach 3 Jahren schuldenfrei!)

Ein Familienvater, Gattin (berufstätig), zwei mj. Kinder, Nettoeinkommen
€ 1.300,00 wird wegen einer Gesamtverschuldung von € 60.000,00 exekutiert. In der Wohnung ist nichts zu pfänden, vom Gehalt nur so wenig abziehbar, dass er seine Schulden nie wird begleichen können.

Das von mir bewirkte Ergebnis des (Privatkonkurses) = Schuldenregulierungsverfahrens war, dass der Schuldner durch 7 Jahre monatl. € 140,00 bezahlt und danach schuldenfrei sein wird; die Gläubiger haben nämlich den von mir formulierten Zahlungsplan angenommen.

Hätten sie dies nicht getan, wäre die Sache ebenfalls positiv erledigt worden, weil das Gericht die s.g. Abschöpfung zu beschließen gehabt hätte. Bei Gehaltserhöhung, Erbschaft und sonstigen Glücksfällen kommen aber vielleicht weit mehr als diese 10% zu Stande, weshalb der Zahlungsplan (meist) zu bevorzugen ist.

Falls Sie oder Ihre Freunde an einer solchen ökonomischen Wiedergeburt Interesse haben, vereinbaren Sie mit meiner Kanzlei einen Besprechungstermin: Tel. 533 43 11, 533 03 67

Ein Bericht zum Thema
"Privatkonkurs".

Seit vielen Jahren in Sachen
Privatkonkurs tätig und erfolgreich
gebe ich folgendes Beispiel zu
überlegen

IMPRESSUM:

Rechtsanwalt
Dr. Michl Münzker
Verteidiger in Strafsachen

1010 Wien
Landskrongasse 5
(Tuchlauben 20)

Telefon: 01/ 533 43 11
Telefax: 01/ 535 22 30
E-Mail: office@privatkonkurs.co.at

 

BASISINFORMATIONEN ZUM PRIVATKONKURS


Wie allseits bekannt sein sollte, gibt es seit 1995 für Privatpersonen und somit auch ehemals Selbständige die Möglichkeit, sich mittels eines Privatkonkurses nachhaltig aus der Schuldenfalle zu befreien.

Da sehr oft durch Haftungen und unbedachte Bürgschaften Selbständige zusätzlich zum Unternehmenskonkurs persönlich hoch verschuldet sind, kann auch von diesen Betroffenen das Verfahren zur Schuldenregulierung in Anspruch genommen werden- als letzte Möglichkeit zur ökonomischen Wiedergeburt und Start in ein neues Leben.

Am Wichtigsten ist, rechtzeitig aber zumindest so rasch wie möglich zu reagieren und entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen. Das Beratungsgespräch mit einem spezialisierten Rechtsanwalt kann rasch zu Ergebnissen führen.

Nach einem Beratungsgespräch kann die Gesamtlage besser eingeschätzt und können Maßnahmen für mehrere denkbare Entschuldungsformen ergriffen werden. Vereinbaren Sie einen Termin mit meiner Kanzlei und lassen Sie sich helfen, den ersten Schritt zur ökonomischen Wiedergeburt zu machen: Tel. 533 43 11 oder 533 03 67